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Jetzt die „Teamgespräche“ in den Abteilungen führen

Aus dem 1974 eingeführten sogenannten „Januargespräch“ wird nun das „Teamgespräch“: ein wichtiges Instrument für den konstruktiven Dialog zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten, das schon seit Jahrzehnten zu den wesentlichen Elementen der partnerschaftlichen Unternehmenskultur bei Bertelsmann gehört. Das „Teamgespräch“ kann zukünftig auch über das peoplenet durchgeführt werden. Einige Pilotfirmen starten damit im Mai, weitere sollen in den nächsten Jahren folgen.

Bertelsmann TeamgesprächIn den Vorjahren hieß es noch „Januargespräch“, ab diesem Jahr nennt es sich „Teamgespräch“: ein wichtiges Instrument für den konstruktiven Dialog zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten, das schon seit Jahrzehnten zu den wesentlichen Elementen der partnerschaftlichen Unternehmenskultur bei Bertelsmann gehört. Erstmals wurde das „Januargespräch“ 1974 in Konzernfirmen eingeführt, um gemeinsam mit dem Vorgesetzten offen und konstruktiv über Verbesserungspotenziale zu sprechen. Doch nicht in allen Unternehmen trug das „Januargespräch“ seinen traditionellen Bertelsmann-Namen – und wurde auch nicht immer im ersten Monat eines Jahres durchgeführt. Jetzt erhielt dieses Beteiligungsinstrument einen neuen Namen, doch das Ziel bleibt dasselbe: den Vorgesetzten eine Rückmeldung über die Führungsarbeit und über die Zusammenarbeit im Team zu geben, die Ergebnisse offen und konstruktiv zu diskutieren, Maßnahmen abzuleiten und so das Führungsverhalten sowie die Teamarbeit zu verbessern.

Mit dem neuen Namen einher geht eine weitere wichtige Veränderung: Das „Teamgespräch“ kann zukünftig über das Talent Management Modul im peoplenet durchgeführt werden. Einige Pilotfirmen starten damit im Mai, weitere sollen in den nächsten Jahren folgen. Dieses Vorgehen soll Führungskräften wie Mitarbeitern die Durchführung eines „Teamgesprächs“ erleichtern und Zeit sparen helfen. Denn es müssen nicht mehr von Hand Papierfragebögen ausgefüllt und ausgewertet werden. Zudem können die Maßnahmenpläne im peoplenet dokumentiert werden, um so leichter nachvollziehen zu können, was seit dem jeweils letzten Gespräch geschehen ist. Unternehmen, die das Talent Management Modul im peoplenet noch nicht nutzen, verwenden einfach wie bislang die Papierfragebögen.

Hier ein paar allgemeine Tipps zur Durchführung des „Teamgesprächs“:

  • Die Mitarbeiter eines Teams füllen einen Gesprächsbogen aus.
  • Die Mitarbeiter treffen sich ohne ihren Vorgesetzten, besprechen die Ergebnisse und bestimmen einen Teamsprecher.
  • Der Teamsprecher präsentiert die Ergebnisse, die Mitarbeiter diskutieren sie mit ihren Vorgesetzten.
  • Die Auswertungsergebnisse der Fragen zeigen dann auf, über welche Themen im Team vordringlich gesprochen werden sollte. Einzelne Fragen sollen dabei als Anregung für die Diskussion sorgen, müssen jedoch nicht schematisch abgearbeitet werden.
  • Die Mitarbeiter überlegen gemeinsam mit ihren Vorgesetzten, wo Verbesserungspotenzial besteht – um dann entsprechende Maßnahmen zu beschließen.

Besonderheiten bei Papierfragebögen:

  • Die Gesprächsbögen für das „Teamgespräch“ stehen im BENET unter Services/Mitarbeitergespräche/Teamgespräch zur Verfügung. Dort finden Sie verschiedene Versionen für die jeweiligen Unternehmensbereiche – und das in mehreren Sprachen.
  • Ein ausgewähltes Teammitglied wertet die Fragebögen aus. Unter dem oben genannten BENET-Link gibt es ein Excel-Tool zur Auswertung des Feedbacks.
  • Abschließend wird eine Kopie des Maßnahmenplans an die Teammitglieder und den Chef des Vorgesetzten verschickt.

Besonderheiten beim Prozess über das peoplenet:

  • Der Vorgesetzte verschickt die Einladung mit Bekanntgabe des Abgabedatums über das peoplenet an sein Team.
  • Die Teammitglieder füllen den Gesprächsbogen im peoplenet aus. Hier werden alle Bögen der Teammitglieder gesammelt, bis das Abgabedatum erreicht ist.
  • Die Angaben bleiben auch hier selbstverständlich anonym. Dafür sorgt die sogenannte „Fünfer-Regel“, die einen Bericht erst erstellt, wenn mindestens fünf Teammitglieder teilgenommen haben.
  • Der Bericht wird nach Ablauf des Abgabedatums allen Teammitgliedern und dem Vorgesetzten über das peoplenet zur Verfügung gestellt.
  • Nach Abschluss der Maßnahmenplanung werden die Maßnahmen im peoplenet dokumentiert und eine Kopie des Maßnahmenplans an den Chef des Vorgesetzten verschickt. Der Vorgesetzte stellt den Maßnahmenplan außerdem den Teammitgliedern zur Verfügung.

(benet)

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