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Dank Udacity-Nanodegree besser gerüstet für die Zukunft

Im Rahmen der Weiterbildungsinitiative „Udacity Data Science Scholarship Program“ konnten sich Bertelsmann-Mitarbeiter unter anderem für den Nanodegree „Business Analyst“ qualifizieren. Drei der Absolventen schildern im Gespräch mit dem BENET ihre Erfahrungen mit dem Udacity-Programm. Überzeugt habe sie vor allem die Qualität sowie die Flexibilität.

Bertelsmann, Google und Udacity hatten im Vorjahr das weltweite „Udacity Data Science Scholarship Program“ aufgelegt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Bertelsmann-Firmen erhielten im Rahmen der Weiterbildungsinitiative die Gelegenheit, sich für eines von drei Nanodegree-Programmen von Udacity zu qualifizieren. Nachdem die Teilnehmer des „Data Foundations“-Kurses bereits ihre Eindrücke geschildert haben, geben nun drei Kollegen ihre Erfahrungen mit dem Nanodegree „Business Analyst“ weiter: Gianni Latorre, Web-Programmierer bei Penguin Random House, Jan Haubrock, Senior Project Manager bei Arvato SCM Solutions Consumer Products, und Christian Richter, Senior Operations and Process Manager Digital Distribution bei Universum Film.

BENET: Worin bestand Ihre Motivation für die Teilnahme am „Udacity Data Science Scholarship Program“?

Christian RichterChristian Richter: Vor ungefähr einem Jahr habe ich die Programmiersprachen Python und SQL gelernt und habe damit begonnen, dieses Wissen für Projekte zu nutzen. Je mehr ich mich mit Datenanalyse beschäftigte, desto stärker interessierte ich mich dafür, denn es hilft bei der Lösung vieler Probleme und führt zu mehr Erkenntnissen.

Gianni Latorre: Ich wollte mein Uni-Wissen über Daten festigen und neue nützliche Fähigkeiten erlernen.

Jan Haubrock: Für mich lag die Motivation darin, neue Techniken zu lernen und die Möglichkeit zu bekommen, diese in meinem Geschäftsalltag anzuwenden.

BENET: Beschreiben Sie kurz Ihre Lernerfahrung – wie zufrieden waren Sie mit den Inhalten und Methoden?

Jan HaubrockJan Haubrock: Die Unterrichtseinheiten sind gut aufbereitet und leicht nachzuvollziehen, und die Quizze dienen dazu, tiefer in ein Thema einzusteigen. Für mich bestand der wesentliche Teil des Lernens in den Projekten. Sollte der Inhalt hier Probleme bereiten, können die Studiengruppen hilfreich sein. Die Flexibilität des Onlineprogramms habe ich sehr geschätzt. Wann immer ich Zeit und Lust hatte, konnte ich mich einloggen und mit dem Kurs fortfahren.

Gianni Latorre: Ich pendele rund anderthalb Stunden von meinem Zuhause bis ins Büro, deshalb habe ich diese Zeit genutzt, um zu lernen. Ich würde nur noch digitale Bildungsangebote wahrnehmen, denn meiner Erfahrung nach ist die Qualität des Unterrichts vergleichbar, aber dabei deutlich flexibler.

Christian Richter: Ich habe die Projekte geliebt – und manchmal auch gehasst – denn sie waren immer herausfordernd. Ich glaube, am meisten habe ich dadurch gelernt, indem ich versucht habe, sie auf eigene Faust zu lösen. Dieser Onlinekurs war viel besser als jede physische Fortbildung, die ich bisher hatte. Es war ein großer Vorteil, ein Teil einer Community zu sein, in der man sich gegenseitig hilft. Ich habe zuvor auch andere Online-Lernplattformen genutzt, aber hinsichtlich der Inhalte und deren Vermittlung war keine so überzeugend wie Udacity.

BENET: Was waren die größten Herausforderungen für Sie?

Christian Richter: Es war nicht einfach, genug Zeit zum Lernen zu finden, denn ich habe zwei Kinder und einen fordernden Job. Außerdem stellte fast jedes Projekt eine Herausforderung dar, aber umso großartiger fühlte es sich an, als ich den Kurs erfolgreich abgeschlossen hatte.

Jan Haubrock: Manchmal war es auch schwierig, neue Programme beherrschen zu lernen, deren Funktionen weniger intuitiv waren als erwartet.

BENET: Welche Vorteile erhoffen Sie sich vom Nanodegree – sowohl persönlich als auch beruflich?

Gianni LatorreGianni Latorre: Mein generelles Verständnis von datenbasierten Prozessen dürfte sich verbessert haben. Außerdem gehe ich davon aus, dass sich dadurch neue Möglichkeiten in meinem Job ergeben.

Jan Haubrock: Ich habe Techniken zur Segmentierung und zum Clustern von Daten gelernt, die in meinen täglichen Aufgaben von Nutzen sein werden, zum Beispiel für die Optimierung von Websites oder von Kundenmailings. Das Wissen wird mir dabei helfen, Kunden besser zu beraten und Mehrwert zu schaffen, sowohl durch die Weiterentwicklung bestehender als auch die Einführung neuer Prozesse.

Christian Richter: Ich fühle mich dank des Nanodegrees besser gerüstet für die Zukunft und habe schon jetzt das Aufgabenspektrum meines Jobs erweitert. Die Firma konnte bereits von meinen neuen Kenntnissen profitieren. Während des Kurses habe ich an zwei größeren beruflichen Projekten gearbeitet und dafür Tools programmiert, die für uns eine große Hilfe bei der Analyse der täglichen Umsätze sind. Ich werde mein neues Wissen weiterhin einbringen, um den Fortschritt unseres Teams zu unterstützen. (benet)

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