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Die neue Bertelsmann University (2): Function Campus

Zu Beginn des Jahres hat Bertelsmann-Personalvorstand Immanuel Hermreck die Bertelsmann University und die Bertelsmann Academy zur neuen Bertelsmann University zusammengeführt. Unter der Leitung von Steven Moran, Chief Learning Officer bei Bertelsmann, entstand eine zentrale Learning-Organisation, die exzellente Lerninhalte und innovative Lernformate bietet, um die Kompetenzen der Mitarbeiter und Führungskräfte von Bertelsmann weltweit und über alle Bereiche in Zusammenarbeit mit den Bereichen systematisch zu entwickeln. Um jeden Mitarbeiter individuell zu fördern, die Zentralfunktionen wie zum Beispiel Personal, IT oder Finanzen zu  stärken, Führungskräfte weiterzuentwickeln sowie die Strategieumsetzung des Konzerns zu unterstützen, strukturiert sich die Bertelsmann University in die vier Campus-Bereiche Individual Campus, Function Campus, Leadership Campus und Strategy Campus.

Welche Angebote sind in den verschiedenen Campus-Bereichen zu finden? Für wen sind welche Programme geeignet? In der Blog-Reihe zur neuen Bertelsmann University stellen wir die einzelnen Campus-Bereiche vor.

Nach dem Bericht zum Individual Campus geht es heute um den Function Campus der Bertelsmann University. Er entwickelt Lernlösungen, um die zentralen Business-Funktionen in den Bertelsmann-Unternehmen zu stärken.

Der Function Campus

Der Function Campus bietet Programme zum Aufbau erfolgskritischer Kompetenzen von Mitarbeitern in geschäftsunterstützenden Funktionen wie beispielsweise Personal, IT oder Finanzen und bildet darüber hinaus die Plattform für funktionsspezifisches Lernen. In enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Fachabteilungen entwickelt der Function Campus Lernformate mit den Zielen, die Strategieumsetzung zu unterstützen und funktionsspezifische Kompetenzen aufzubauen. Darüber hinaus wird die Möglichkeit geschaffen, bereichsübergreifende Communities innerhalb einer Funktion zu bilden, um Erfahrungswissen auszutauschen und Bertelsmann-spezifisches Know-how zu teilen.

Dennis Formann

„Schritt halten mit dem Wandel“

„Die dramatischen Veränderungen in den Märkten und Geschäften haben immer auch eine ganz spezifische Auswirkung auf die unterschiedlichen Funktionen eines Unternehmens“, erklärt Dennis Formann, Vice President bei der Bertelsmann University und Head of Function Campus. „Neue Konzepte, Prozesse, Tools sowie sich verändernde gesetzliche Rahmenbedingungen stellen die unterschiedlichen Fachbereiche vor enorme Herausforderungen. Damit einher geht die Notwendigkeit, sich neue Skills und Kompetenzprofile anzueignen oder gar den eigenen Job ganz neu zu erfinden. Im Function Campus der Bertelsmann University schaffen wir dementsprechend Lernräume, damit unsere Mitarbeiter in ihren Rollen mit dem permanenten Wandel auch fachlich Schritt halten können.“

Die Zielgruppe des Function Campus

Bertelsmann-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter in den Bereichen Personal, IT oder Finanzen sind die Zielgruppe des Function Campus. Dabei soll das fachspezifische Wissen dieser Mitarbeiter über alle Ebenen, Bereiche und Standorte hinweg weiterentwickelt werden. Bei den Lernangeboten handelt es sich vorwiegend um Nominierungsprogramme.

Fachspezifisches, bereichsübergreifendes und netzwerkbasiertes Lernen

Im Function Campus ermöglicht die Bertelsmann University fachspezifisches, bereichsübergreifendes und netzwerkbasiertes Lernen. Es werden Lernräume geschaffen, die sich an der Strategie des jeweiligen Fachbereichs orientieren sowie gemeinsames Lernen („Peer-to-Peer Learning“) und den Austausch von Erfahrungen und „Best Practice“-Lösungen ermöglichen. Die Lernformate sollen die Teilnehmer durch externe Fachexpertise inspirieren sowie fachliche Trends aufzeigen und diese unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Geschäfte in die Diskussion bringen.

Programmentwicklung in enger Zusammenarbeit mit den Fachabteilungen

Der Function Campus steht den Fachabteilungen als Berater und Umsetzer zur Seite und entwickelt entsprechend der Anforderungen in enger Zusammenarbeit geeignete Programme. So entstehen unter anderem  Lernformate wie Summits oder Kohortenprogramme.

Bei einem Summit handelt es sich um eine internationale Konferenz zu strategischen Themen mit den Top-Führungskräften einer Funktion. So kamen zum Beispiel auf Einladung des Chief Information Officer (CIO) von Bertelsmann, Tom Linckens, beim „IT Summit“ im November 2015 rund 150 IT-Manager aus 15 Ländern zusammen. Zudem war auch der Bertelsmann-Vorstandsvorsitzende Thomas Rabe zu Gast. Im Frühjahr 2017 wird der „IT Summit“ erneut stattfinden.

Kohortenprogramme sind Veranstaltungsreihen mit einem festen Teilnehmerkreis und aufeinander aufbauenden inhaltlichen Modulen. Ein Beispiel ist das Programm „HR in M&A“. Ziel dieses Trainings war es, ausgewählte HR-Kollegen ganzheitlich und umfassend über das Themenfeld „Mergers & Acquisitions“ fortzubilden, um den sogenannten anorganischen Wachstumsprozess professionell unterstützen zu können.

Im nächsten Artikel der Blog-Reihe zur neuen Bertelsmann University erfahren Sie mehr über den Leadership Campus. Auch über den Newsletter der Bertelsmann University bleiben Interessierte über Angebote und Neuigkeiten informiert.

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