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Erfahrungsbericht zum Creativity Bootcamp in New York: „Enorm wertvolles Event“

David Zimmer (2.v.l.) mit den anderen Mitgliedern seines Teams beim Creativity Bootcamp

Kreativität und Innovation zu fördern, zählt zu den zehn strategischen Prioritäten, die der Bertelsmann-Vorstand für die kommenden Jahre definiert hat. Ein wichtiges Instrument, das zur Erfüllung dieses Ziels beitragen soll, ist das Creativity Bootcamp. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Unternehmensbereichen kommen bei diesem von der Bertelsmann University entwickelten Kreativitätswettbewerb zusammen, um in kurzer Zeit Ideen für neue Produkte oder Dienstleistungen hervorzubringen und diese mit realistischen Geschäftsmodellen zu unterfüttern. Nachdem das Format bereits zweimal in Berlin stattgefunden hatte, kam es nun erstmals nach New York. 

Einer der insgesamt 41 Teilnehmer war David Zimmer von Penguin Random House. Für das BENET hat er einen persönlichen Erlebnisbericht über sein erstes Creativity Bootcamp verfasst:

In fünf- bis sechsköpfigen Teams entwickelten die Kolleginnen und Kollegen ausgewählte Ideen zu Geschäftsmodellen weiter

„Es war eine sehr vielfältige Gruppe, die für das Creativity Bootcamp aus der ganzen Bertelsmann-Welt in New York zusammengebracht wurde: 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Penguin Random House trafen auf Kollegen von Arvato, BMG, Gruner+Jahr und der RTL Group. Schauplatz der intensiven, fokussierten und produktiven Arbeit war das ‚Meet on Chrystie‘, ein moderner Mehrzweck-Loft für kreative Veranstaltungen in der Lower East Side von Manhattan.

Acht Ideen als Grundlage für die Teamarbeit 

Das Bootcamp begann damit, dass jeder von uns vor der gesamten Gruppe eine Geschäftsidee in 60 Sekunden präsentierte. Diese hatten wir alle im Vorfeld des Workshops vorbereitet. Dabei ging es unter anderem um Virtual und Augmented Reality, medienübergreifende Erstellung von Inhalten, die Zukunft der Werbung oder dialogorientierten E-Commerce-Handel. Im Anschluss sollte jeder Teilnehmer drei Ideen nennen, an denen er gerne arbeiten würde. Die acht Ideen mit den meisten Stimmen wurden ausgewählt, um sie zu konkreten Geschäftsmodellen weiterzuentwickeln. Zum Abschluss sollte jedes der acht Teams seine Ergebnisse der Jury vorstellen. In meiner Gruppe, Team 6, beschäftigten wir uns mit dem Produkt Storé, einer Plattform für individuell und künstlerisch gestaltete Buchumschläge.

Die Teams verbrachten anderthalb Tage mit intensivem Arbeiten

Von Mittwochnachmittag bis Freitagmittag verbrachten wir und die anderen Gruppen nun in „virtuellen Bunkern“ – nischenförmige Arbeitsbereiche, ausgestattet mit Smart Boards, Flipcharts, Post-it-Zetteln und natürlich Internetverbindung – um Geschäftspläne für unsere Produktideen aufzustellen. Dabei bekam jedes Teammitglied eine andere Aufgabe zugewiesen: Zahlenakrobat, Marktforscher, Produktguru und Bühnentalent, für die Präsentation. Hilfreiches Feedback gab es von den Bootcamp-Trainern, darunter Alison Rich, Vice President Publishing Innovation Development bei Penguin Random House oder Jens Uehlecke, Geschäftsführer des Greenhouse Innovation Lab von Gruner + Jahr. Außerdem standen fünf Designer von Penguin Random House auf Abruf bereit, um die Gestaltung der Präsentationselemente zu verbessern.

Hauptpreis für den digitalen Leseberater 

Jeder in der Gruppe beschäftigte sich mit einem Teilgebiet der Aufgabe

Freitag am frühen Nachmittag traten alle Teams vor die fünf Juroren, um ihre Ergebnisse innerhalb von sieben Minuten vorzustellen. Der Jury gehörten an: Jens-Uwe Bornemann, SVP, Digital Europe Fremantle Media; Urs Cete, Geschäftsführer von Bertelsmann Digital Media Investments (BDMI); Nina von Moltke, EVP, Digital Publishing Development & Author Platforms bei Penguin Random House; Marcel Reichart, EVP, Digital Development and Partnerships bei Bertelsmann und Teddy Citrin vom auf Medien spezialisierten Wagniskapitalfonds Greycroft.

Nach ca. 20 Minuten Beratungszeit gaben sie ihre Favoriten bekannt. Zum einen ‚Edition‘, maßgeschneiderte und speziell kuratierte Bücherkollektionen für das eigene Zuhause, Hotels und andere Einrichtungen. Außerdem die ‚Penguin Random House University‘, ein Weiterbildungsangebot mit Kursen zum Verlagswesen. Auch unser Projekt ‚Storé‘ wurde von der Jury gelobt, worüber wir uns natürlich sehr gefreut haben. Am meisten von allen Geschäftsideen überzeugte die Juroren jedoch ‚Penguin Perfect Picks‘: ein Chatbot, der Lesern auf Basis eines interaktiven Dialoges passende Bücher empfiehlt, sozusagen eine digitale Penguin-Hotline 2.0.

Die Idee für den digitalen Leseberater ,,Penguin Perfect Picks" überzeugte die Jury am meisten

Hoffnung auf ein reales Projekt

Die Freude bei den Mitgliedern des Gewinnerteams – Saskia Martin von RTL, Sara Dayton von Penguin Young Readers, Casey Blue James von Penguin Publishing, Amber Smith von Arvato Systems und Katherine McCahill von Penguin Random House – war entsprechend groß. Sara Dayton, die die Idee zu ‚Penguin Perfect Picks‘ hatte, sagte nach der Siegerehrung zu uns: ‚Ich hoffe sehr, dass wir daraus ein reales Projekt machen können. Natürlich gibt es da noch viel Arbeit reinzustecken aber es ist schön zu hören, dass es hervorragend zu ähnlichen Initiativen bei Penguin Random House als auch anderen Bertelsmann-Bereichen passt. Besonders spannend war die Aussage des Jurors Teddy Citrin, dass die Idee das Potenzial besitzt, von Start-up-Investoren gefördert zu werden.‘

In der Gruppe haben wir uns natürlich ausgiebig über unsere Meinungen zum Creativity Bootcamp ausgetauscht und die Rückmeldungen fielen durchweg positiv aus. Viele sprachen von einer ‚fantastischen‘ und ‚herausragenden‘ Erfahrung. Besonders gelobt wurden die kreative Start-up-Atmosphäre, die zahlreichen Anregungen für das Tagesgeschäft sowie die Gelegenheit, Kollegen aus anderen Teilen der Bertelsmann-Welt kennenzulernen. Immer wieder kam auch die Freude darüber zum Ausdruck, für ein Unternehmen zu arbeiten, das derart großen Wert auf Kreativität und Innovation legt. Für mich und meine Kollegen von Penguin Random House war das Creativity Bootcamp eine enorm wertvolle Veranstaltung und ich denke, da spreche ich auch für die Teilnehmer aus den anderen Unternehmensbereichen.“ (benet)

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