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Erster Bertelsmann „IT Summit“

Auf Einladung des Chief Information Officer (CIO) von Bertelsmann, Tom Linckens, kamen vor kurzem rund 150 IT-Manager aus 15 Ländern zum ersten „IT Summit“ von Bertelsmann in der Berliner Repräsentanz Unter den Linden 1 zusammen. Den Auftakt machte der Bertelsmann-Vorstandsvorsitzende Thomas Rabe: „Um unsere Transformations- und Wachstumsstrategie erfolgreich umzusetzen, brauchen wir technologische Kompetenz und eine starke IT. Sie sind wichtige Sparringspartner für die Geschäftsführer in einer Zeit, in der die IT ein immer wichtigerer Wettbewerbsfaktor wird.“

Thomas Rabe und Tom Linckens (v.l.)Auch für Tom Linckens, seit November 2014 Group CIO von Bertelsmann, stellte das erste Treffen dieser Art ein neues Kapitel in der IT-Geschichte des Konzerns dar. „Wir wollen die Gelegenheit nutzen, eine eigene IT-Community bei Bertelsmann zu etablieren, die dauerhaften Kontakt zueinander hält, Wissen zu aktuellen Themen austauscht und ihren Beitrag zu ausgesuchten Themen einbringt“, forderte der CIO. Er habe trotz oder gerade wegen seiner gut 20-jährigen Berufserfahrung großen Respekt vor seiner Aufgabe, den Wandel in der IT-Landschaft des Konzerns mit seinen rund 7.000 IT-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern weltweit mitzugestalten, gleichzeitig jedoch die Stärken einer dezentralen Organisation zu bewahren. „Wichtig ist, dass wir nun den intensiven Dialog miteinander beginnen, um künftig Geschäftsprozesse auf Firmen-, Bereichs- und Konzernebene optimal zu unterstützen“, forderte Linckens. Die notwendige Kompetenz und Erfahrung sei bereits vorhanden und müsse nur koordiniert werden.

Welche beeindruckenden Projekte die Unternehmensbereiche derzeit umsetzen, demonstrierten die jeweiligen Vertreter der IT-Organisationen am Nachmittag des ersten Veranstaltungstages anhand von 16 ausgewählten Beispielen. Vor allem aber machten sie den Teilnehmern deutlich, wie ähnlich viele Herausforderungen sind – und wie groß das Potenzial ist, für das eigene Geschäft von den bereits gemachten Erfahrungen, entwickelten Kompetenzen und auch Lösungen anderer Einheiten zu profitieren.

„Viele Geschäfte haben in der Tat mit sehr ähnlichen Herausforderungen zu tun“, zog Tom Linckens eine Zwischenbilanz. Bei vielen stünde zum Beispiel die sinnvolle Verwendung der bereits heute enormen Datenmengen im Fokus ihres Interesses. Eine Erkenntnis, die auch in den beiden Vorträgen externer Fachleute als fundamental beschrieben wurde. So war es Andrew McAfee, Autor des viel beachteten Buchs „The Second Machine Age“, der darauf hinwies, wie massiv die technologische Entwicklung unsere Welt verändert. „Es handelt sich um die größten Veränderungen seit der industriellen Revolution“, konstatierte der Wissenschaftler des Center for Digital Business an der MIT Sloan School for Management, der übrigens zu den 50 einflussreichsten Personen im Technologie-Sektor gezählt wird.

Doch es standen nicht nur die Erkenntnisse über den eigenen Status-quo sowie die bevorstehenden Herausforderungen des Marktes auf dem Programm des „IT Summit“. Vielmehr war das zweitägige Treffen der 150 IT-Manager explizit darauf angelegt, über konkrete Initiativen der „IT Roadmap“ zu diskutieren, die in der bereichsübergreifenden Zusammenarbeit im Vordergrund stehen sollen. „Unsere Aufgabe ist es nun, in den Firmen umzusetzen, was wir hier in Berlin begonnen haben“, resümierte Tom Linckens. „Nehmen Sie Ihre neue, wichtige Rolle als Mitglied der IT-Community von Bertelsmann an, gestalten Sie den Wandel in Ihrem Unternehmen und in Ihrem Bereich mit und helfen Sie, damit Bertelsmann als Ganzes auch in Zukunft erfolgreich sein wird.“ Linckens sagte dafür die tatkräftige Unterstützung seines Teams von Corporate IT zu und kündigte den nächsten „IT Summit“ für das erste Halbjahr 2017 an. (benet)

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